Glaubenskrisen

Glaubenskrisen

Menschen mit kirchlichem oder freikirchlichem Hintergrund wollen ihren Glauben in der Therapie berücksichtigt wissen. Der Glaube ist eine bedeutsame Ressource, wo Vergebung notwendig wird, wo Abhängigkeiten zu überwinden sind oder wo Sicherheiten vorübergehend aufgegeben werden müssen. Ein therapeutischer Prozess führt oft zu heilsamen Korrekturen im Gottesbild, das gnädigere und liebevollere Züge gewinnt. Die in der Therapie gewonnenen Freiheit macht es leichter, ein Leben zu führen, wie es den Maßstäben des Glaubens entspricht. 

Wenn der Glaube zur Last wird

Manchmal kann aber auch der Glaube belastende Fragen aufwerfen:
  • Darf sich ein Mensch wehren, der sich zur Nächstenliebe verpflichtet hat? Darf er  Beziehungen abbrechen, wenn diese allzu belastend werden? Oder müssen Glaubende hier das Leid um Jesu willen tragen?
  • In welchem Umfang müssen Glaubende Fehler der Vergangenheit wieder gut machen?
  • Wie angemessen sind Ängste vor einer Strafe Gottes und wie sind Bibelstellen zu verstehen, die solche Ängste unterstützen?
  • Wie kommt man als tief gläubiger Mensch damit klar, wenn man sich Gott  fern fühlt oder negative Gefühle spürt, sobald man an Gott und die Kirche denkt?
Solche Fragen klären sich manchmal rasch in der kirchlichen Seelsorge. Manchmal sitzen sie aber so tief, dass seelsorgerliche Gespräche nicht weiterführen. Dann hilft eine Psychotherapie, Glaubenskonflikte zu klären und zu lösen. Weitere Informationen zum Vorgehen und zu den Kosten finden Sie auf der Seite Psychotherapie.
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